Equaelitische Mährenmesse

Andacht

StutenanbeterOh liebliche Stute der Leere, wir sind tief davon überzeugt, wir glauben inbrünstig, dass du jetzt bei uns bist, dass du mit uns trinkst und unsere Opferbeigaben mitsiehst, ja wir sehen durch deine Augen, wahrlich, wir sehen durch deine Abgründe mit.

Gaul der Ewigkeit, deine Würde gehört zu dieser, ja wahrlich deine Leiche gehört zu dieser hier.

Oh liederliche Mähre der allerniedrigsten Tiefen, wenn du deine ewige Herrlichkeit erhebst, sind wir dabei, wenn du fliesst, sind wir dabei, wenn du durchträumst, sind wir dabei, sei du die Zerstörerin aller Welten und Länder, sind wir dabei, sei du diejenige die stellt alles wieder her, sind wir ebenfalls dabei.

Einen Ross sah ich mitten in der Nacht, der ihr gleichgewachsen, ja wahrlich der ihr gleichzusammengebaut worden war, ja wahrlich worden war, ja ihr worden war. Mit dem König des Lichts in seinem Sattel hüpfte der Ross umher, hüpfte der Ross umher. Ich habe König des Lichts geschlagen, ja habe ihn ermordet, ja ich habe dem gezeigt. Seine Leiche habe ich gefressen, ja habe ihn gänzlich aufgefressen, ja ich habe Licht verdunkelt, ja wahrlich habe sein Licht vollständig aus- und aufgelöscht.

Oh wie süss bist du, Stute allermöglichster zwielichtigen Täler, keiner hat eine Ahnung, ja wahrlich keiner hat eine verdammte Ahnung. Wir die Stutenanbeter, das heisst Equaeliti, glauben, dass du jetzt alle unsere Feinde, ja jeden davon zerschmetterst, ja wahrlich dass du jeden davon pulverisierst. Würdest du das erledigen, ja wahrlich würdest du bitte das für uns erledigen!

Siehe da wir glauben aufrichtig, ja siehe da wir glauben gerecht, dass das Zerschmettern ist für dich ein Vergnügen, eine Freude, so zerschmettere, ja wahrlich so erhebe deine frohlockende Hüfe und stürze sie hinunter. Du siehst alle diese unwürdige Seelen, auch die von unserer Zuhörern, beziehungsweise Zuschauern, ja wahrlich beziehungsweise Zuschauern. Lass uns in deiner Vorstellung, ja wahrlich in deiner Symphonie mitwirken, lass uns für dich die Würdigen entdecken, damit der Rest vergeht vor sich hin, ja wahrlich einfach vergeht vor sich hin.

Wir machen dir ein Angebot, ja wir machen ein Angebot: bitte glaube an uns, ja wahrlich glaube an uns, Equaelita, die du Herrscherin der Unterwelt bist, oh glaube an uns die wir deine brennende Schönheit beschwören, ja die wir dich beschwören, damit du unser Angebot wahrnimmst, unser Angebot dich eigen machst. Lass uns deine mit dem wohlriechenden Schweif erkrönte Kruppe anschauen, ja uns dein strömender Körper antasten, ja lass uns für alle Ewigkeit deine Hüfe liebkosen.

Ich trage die mit hellen Sternen versehene Hörner mit, im wahrsten Sinne trage die mit Sternen versehene Krone, denn du hast mich auserwählt, ja mich im wahrsten Sinne berufen, du hast mich zum Herrscher erhöht, und ich bin der Erste und der Letzte, ich der dich anstarren darf, ja bin ich im wahrsten Sinne der der dich direkt anstarren darf. Lass uns diese unwürdige Seelen auslöschen, ja wahrlich lass uns davon reichlich kosten, ja lass uns diese erbärmliche Lichter mit goldfarbenem Hönig durchleuchten.

Wehe Wind des Todes über die Felder, ja wehe Wind der Auslöschung, wehe in Scharen und unter den Giebeln.

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